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BASEBALL WM

Regensburg 090909

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„Where do you come from?“ – People around the Field at the Worldcup

„Where do you come from?“ – People around the Field at the Worldcup

„Batboys and a Foulballgirl“

Versuchen Sie, zehnmal schnell und fehlerfrei hintereinander „Foulballboy“ zu sagen. – Müssen Sie gar nicht, denn während der vier WM-Tage gab es zwar Batboys, aber nur ein Foulballgirl. Sera, zwölf Jahre alt, als einziges Mädel zwischen sieben Jungs, fühlt sich trotzdem pudelwohl. „Die Spieler jeden Teams waren alle super nett. Wir hatten viel Spaß, sie haben mit uns geredet, manchmal mit Händen und Füßen, und in den Dugouts jeden Ball signiert, den wir ihnen unter die Nase hielten.“ Auf dem Bild sind übrigens alle acht Kids der Crew von Organisator Kuersad Cevik versammelt, was gar nicht so einfach ist, denn schließlich bleibt auch nach Spielende jede Menge zu tun: Bats und Bälle einpacken und zur Not auch schnell mal den Besen schwingen.

Untergebracht ist die Gruppe in der Jugendherberge, wobei die acht ja nur ein kleiner Teil von insgesamt dreißig Kindern sind. Kuersad Cevik erzählt vom Austausch der Jungen und Mädchen mit einer Gruppe aus Istanbul, die sie Ostern dort besucht hatten. Jetzt, zur WM traten die türkischen Kinder und deren Betreuer den Gegenbesuch an.

„Souvenirs, Souvenirs!“

Die Mama des Two-Run-Homerun-Hitters Josh Kroeger sitzt mehr als stolz keine zwei Meter vom Pressestab entfernt auf der Tribüne, hat doch Sohnemann soeben den US-Amerikanern weitere zwei Runs gegen die Chinesen geschenkt.

Begleitet wird die Mama von Freunden aus Arizona und New York mit deren Söhnen. Die Jungs, alle so um die fünfzehn Jahre alt sind aber nach kurzem Jubel schon wieder anderweitig beschäftigt. Sie rutschen auf Knien zwischen den Stuhlreihen herum, versuchen, die Händen durch die Metallschienen zu quetschen oder durch die kleine Sitzöffnung zu greifen. Einer der Jungs hat nämlich seinen Stift darin verloren, inklusive eines Zwei-Euro-Stücks. Wichtig ist ihm aber nicht das Geld, sondern natürlich der Kugelschreiber, der zum Autogrammschreiben der Spieler dienen soll. Der freundliche Ordner bittet zwar die „schnelle technische Eingreiftruppe“ des WM-Orgateams zu Hilfe, um zu retten, was zu retten ist, leider aber ist es nicht möglich, den Sitz „mal eben so“ zu demontieren.

Zum Glück ist der Pressestab – so, wie es sich gehört – natürlich mit Schreibmaterial ausgestattet und kann die Jungs mit zwei neuen Stiften trösten. Diese werden als Geschenke überreicht, die Kids sind von den Souvenirs begeistert, denn: Demnächst wird in USA mit Kugelschreibern von Autoverleih Buchbinder und der Fürstlichen Brauerei Thurn und Taxis unterschrieben!